Galizien 29.07. - 06.08.2013

Santiago de Compostela

Die Kathedrale

Der Kathedralbau begann 1077 unter der Herrschaft von Alfons VI. über den Resten einer ältereren Kirche aus dem 8. Jahrhundert. 1120 wurde sie zum Sitz des ersten Erzbischofs des Erzbistum Santiago de Compostela Diego Gelmírez. Heute ist nur noch das romanische Südportal (Puerta de las Platerías) in der ursprünglichen Gestalt erhalten. Die zahlreichen Erweiterungen der Kathedrale führen mit dem barocken Westportal, der klassizistischen Nordfassade und den gotischen Kreuzgängen im Inneren mehrere Baustile zusammen. Die Grundfläche wurde dabei von ehemals 8.200 m² auf 23.000 m² erweitert.

Betritt man den Dom vom Obradoiro-Platz aus über die doppelte Treppe, begegnet man im Eingang des Westportals (Fachada del Obradoiro) als erstes einem der bedeutendsten Kunstschätze der Kathedrale: dem Pórtico de la Gloria. Er wurde von Maestro Mateo und seiner Werkstatt bis 1188 geschaffen. Das mit Skulpturen ausgestattete Portal gilt als künstlerisches Meisterwerk.

Durchschreitet man den Pórtico, fällt der Blick durch das insgesamt fast 100 m lange, 8,5 m breite und fast 20 m hohe Mittelschiff auf den gegenüberliegenden prächtigen Hauptaltar, der über dem Grab des Apostels errichtet wurde. Sie entsprach sowohl der barocken Lust nach Üppigkeit als auch der Notwendigkeit, den seit fast sechs Jahrhunderten seine Farbe verlierenden Pórtico de la Gloria vor den Unbilden der Witterung zu schützen.

An den Seiten der Westfassade erheben sich die etwa 75 m hohen Türme, von denen der südliche (rechts) nach seiner Funktion Glockenturm („Torre de las Campanas“) und der nördliche (links) „Torre de las Carracas“ genannt wird - nach den Klappern oder Knarren, mit denen in der Karwoche („semana santa“) das Läuten der Glocken ersetzt wird. Im Mittelgiebel erhebt sich das Standbild des Apostels Jakobus in einer Darstellung als Pilger. Zu seinen Seiten und etwas unterhalb begleiten ihn seine Schüler Atanasius und Theodor.

Die Altstadt

Die Freunde

Das Essen

Finisterre / Fisterra

Das Kap Finisterre (span. Cabo de Finisterregalicisch Cabo Fisterra, beide abgeleitet von lat. finis terrae, „Ende der Erde“) ist ein Kap an der Westküste von Galicien im Nordwesten Spaniens. Es befindet sich in der Gemeinde Fisterra an der Südspitze einer kleinen Halbinsel aus Granitgestein, die an der höchsten Stelle 247 m ü. NN erreicht. Kap Finisterre liegt etwa 60 km westlich der Pilgerstadt Santiago de Compostela und etwa 87 km südwestlich des Hafens A Coruña. Auf dem Kap befindet sich ein Leuchtturm für die Schifffahrt. Vor der Küste fanden Mitte des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts insgesamt drei Seeschlachten statt 

(aus: Wikipedia)

Mit Luci, Aurora, Mariaje und Rafael in A Coruna

Lugo

Lugo ist die älteste Stadt Galiciens. Ihre Gründung geht auf die expansive Politik der Römer in der Zeit des Kaisers Augustus zurück. Diese zielte unter anderem darauf ab, den Nordwesten der Iberischen Halbinsel dauerhaft zu befrieden.

(Wikipedia)

Die Kirche San Salvador in Vilar de Donas, die wertvollste der zwanzig kleinen Kirchen in der Gegend von Palas del Rei, wurde erstmalig im Jahre 1184 urkundlich erwähnt, als sie dem Orden der Jakobsritter (Santiago-Orden) unterstellt wird. Die Kirche wird zur allgemeinen Grabstätte der Jakobusritter in Galizien. Die Wurzeln der Kirche reichen wohl noch zwei Jahrhunderte weiter zurück, als in der Mitte des XII. Jh. Don Arias de Monterroso und dessen Ehefrau ein Nonnenkloster an dieser Stelle gründen, welches mit vielen Privilegien vom Königshaus ausgestattet wurde. Hier liegt auch die Deutung des Namens „Vilar de Donas“ (Haus der Herrinnen, von Dueñas, Doñas). Die Kirche hat den üblichen Grundriss prä-romanischer Kirchbauten, einem lateinischen Kreuz nachempfunden, mit einem einzügigen Längsschiff und einer halbkreisförmigen Haupt-Apsis, flankiert von zwei Nebenapsiden.

Außergewöhnlich ist das Portal mit fünf  Rundbögen, deren Stützpfeiler, Kapitelle und Archivolten ungewöhnlich schöne Bildformen aufweisen. Im Innenraum erwartet uns ein Retabel aus Granit am Hauptaltar mit Szenen der Kreuzabnahme und des Wunders von O’Cebreiro. Der Altarhimmel ist ein gotisches Meisterwerk  des 15. Jh., abgeschlossen mit dem Relief einer Burg. Schließlich überraschen uns noch die gotischen Fresken-Wandmalereien, ebenfalls aus dem 15. Jh., die in ihrer Art einzigartig in Spanien sind. Steintafeln und Stein-Sarkophage der Gräber der Sankt-Jakobsritter sind weitere Kunstschätze des Innenraumes.

 

 

aus:http://www.spanischer-jakobsweg.de